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Ist Jesus Christus Gott?


Ist Jesus Christus Gott?

Johannes Pflaum

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Autor: Johannes Pflaum
Titel: Ist Jesus Christus Gott?
Untertitel: Was lehrt die Heilige Schrift?
Überarbeitete und erweiterte Neuauflage 2018
Paperback, 198 Seiten
EBTC, 1. Auflage 03/2018

Auch als eBook verfügbar

Ist Jesus Christus Gott? – Was lehrt die Heilige Schrift?

Beschreibung

Die Frage, „Ist Jesus Christus Gott?“, wird bereits seit fast 2000 Jahren gestellt. Viele Menschen bejahen durchaus, dass der Mann aus Nazareth „Gottes Sohn“ war. Aber war er wirklich Gott? So wird auch heute immer häufiger argumentiert, dass die Gottheit Jesu genauso wie die Dreieinheit, heidnische Lehren wären. Es geht dabei nicht nur um eine Erkenntnisfrage, sondern um den Kern des Glaubens. Es geht auch um die Frage, ob Jesus Christus überhaupt der Retter der Welt ist. Der Autor lässt ausführlich die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments zu Wort kommen. Darüber hinaus hat er umfangreiches Material zusammengetragen. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage nach dem Heiligen Geist, als Person oder unpersönlicher Kraft, kurz behandelt. In dieser neuen Ausgabe wird das Buch durch ein Kapitel von Michael Kotsch, einen erweiterten Bibelstellenindex und einen neuen Themenindex ergänzt.

Johannes Pflaum, Jahrgang 1964, verheiratet, fünf Kinder, lebt in Neu St. Johann/CH. Er gehört zum Maleachikreis, dem Vorstand des Schweizer Bibelbundes und ist als Verkündiger und Bibellehrer im In- und Ausland unterwegs. Er unterrichtet am EBTC-Zürich.

Inhaltsverzeichnis

Ist Jesus Christus Gott?

Prolog

Kapitel 1
Die Mitte muss die Mitte bleiben

Kapitel 2
Die Gotteserkenntnis im Judentum

Kapitel 3
Die grundlegende Bedeutung der ersten drei Genesiskapitel

Kapitel 4
Das Zeugnis des Alten Testaments

Kapitel 5
Das Zeugnis des Neuen Testaments

Kapitel 6
Starb Gott am Kreuz?

Kapitel 7
Kann Gott zu Gott beten?

Kapitel 8
Die Taufe auf den Namen Jesu

Kapitel 9
Konsequenzen aus der Ablehnung der Gottheit Christi

Kapitel 10
Schlussfolgerung

Kapitel 11
Ist der Heilige Geist eine Person?

Kapitel 12 
Jesus, der ewige Gott

Verwendete Schriftstellen

Literaturverzeichnis

Rezensionen

Buchbesprechung fest & treu

Erfreulicherweise ist vorliegendes Buch nun wieder in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage erhältlich. Mancher fragt sich vielleicht, warum eine Ausarbeitung zu diesem Themenbereich nötig ist. Besonders in evangelikalen Kreisen gehe man doch von der Tatsache aus, dass Jesus Christus Gott ist. Wozu dann ein Buch darüber? Dies wäre doch nur sinnvoll, um den Zeugen Jehovas entsprechend begegnen zu können! Wenn man jedoch die evangelikale Landschaft im deutschsprachigen Europa untersucht, stellt man fest, dass die Gottheit Jesu tendenziell mehr angezweifelt wird. Besonders auch in punkto Ökumene wird es bezüglich dieser Wahrheit der Bibel noch zu großen Spannungen kommen, da ein Zusammenschluss der Glaubensrichtungen und Religionen ja nur möglich ist, wenn Absolutheitsansprüche der Bibel aufgegeben werden. Der Autor hat im Buch sehr gründlich gearbeitet und geht übersichtlich und strukturiert vor. Somit ist es nicht schwer, seinen Gedanken zu folgen und diese nachzuvollziehen. Zum Inhalt: Zunächst erörtert er die Gotteserkenntnis im Judentum. Die ersten Kapitel der Bibel sind demnach von tragender Bedeutung. Werden sie falsch verstanden und entsprechend ausgelegt, hat das Auswirkungen auf die komplette hermeneutische Herangehensweise an die ganze Heilige Schrift. Hernach wird das Zeugnis des Alten Testamentes (Kapitel 4) herangezogen und herausgestellt, ehe der Autor schließlich zum Neuen Testament übergeht und aufzeigt, wie es sich dort mit der Gottheit Jesu verhält. Das Resümee kann nicht anders lauten, als das der Jahwe des Alten Testamentes der Jesus des Neuen Testamentes ist. Der Autor geht dankenswerter Weise auf etliche vermeintliche Widersprüche ein, wie zum Bsp.: Starb Gott am Kreuz? Oder: „Kann Gott zu Gott beten?“ Schließlich zeigt er in aller Deutlichkeit auf, was es für unweigerliche Konsequenzen nach sich zieht, wenn man die Gottheit Jesu leugnet. Damit ist das vorliegende apologetische Buch äußerst wichtig für unsere Zeit. Sehr hilfreich ist das Schriftstellenverzeichnis am Ende des Buches. So kann man gezielt zum Thema nach Bibelstellen suchen.

Thomas Lange

Leseprobe

Prolog

Flimmernd liegt die Hitze über der Negevwüste. Ich stehe auf einem Hügel und habe den optimalen Ausblick. Ähnlich muss es damals gewesen sein. Der Durchzug der Kinder Israels durch die Wüste wird für mich lebendig. Israel hatte sie Jahrtausende zuvor auf dem Weg ins verheißene Land durchquert. Den originalgetreuen Nachbau der Stiftshütte kann ich von hier aus gut überblicken. Es ist beeindruckend, die Stiftshütte nicht nur im Modell oder auf Bildern, sondern inmitten dieser Wüste zu sehen.

Mit der Stiftshütte als Ort der Gegenwart und Anbetung Gottes, hatte ich mich zuvor oft beschäftigt. Doch jetzt kann ich die Stiftshütte nicht nur von außen betrachten. Eine messianische Jüdin führt uns mit hilfreichen Erklärungen durch diesen Nachbau. Dabei stellt sie auch Fragen, um uns zum Nachdenken zu bringen. Eine Frage trifft mich völlig unvorbereitet: „Warum hatte die Stiftshütte nur einen Eingang?“ Darüber hatte ich mir zuvor noch nie Gedanken gemacht, obwohl ich viele christologische Bezüge der Stiftshütte kannte. Die freundliche Antwort angesichts meiner Unwissenheit brannte sich mir tief ein. „Weil es nur einen Weg zu Gott gibt.“ Und dann zitierte sie Johannes 14,6. Dort sagt Jesus Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ Im Alten Testament und der damit verbundenen Geschichte Israels, finden wir viele Spuren, die auf Christus hinweisen.

Es gab noch eine andere Frage, über die ich mir noch keine tiefgründigen Gedanken gemacht hatte. Mit ihr wurde ich zum ersten Mal vor vielen Jahren in der Schweiz und wenig später in Israel konfrontiert. Es war die Frage, ob der Glaube an die Dreieinigkeit der Bibel entspricht. Bisher hatte ich diese Frage selbstverständlich mit „Ja“ beantwortet, ohne eine weitere Beschäftigung damit als notwendig anzusehen. Sehr bald stellte ich fest, dass mit der Frage nach der Dreieinigkeit eine weitere Frage eng verbunden war: Ist Jesus Christus Gott? Hatte ich womöglich mit dem Glauben an die Dreieinigkeit und Gottheit Jesu eine heidnische Lehre ungeprüft übernommen? Kann die Bibel diesbezüglich nur richtig im Licht des religiösen Judentums und den Auslegungen von Rabbinern verstanden werden? Hatte die Christenheit durch Jahrhunderte hindurch etwas Falsches geglaubt und in die Bibel hineininterpretiert, was so dort gar nicht stand? Das zumindest hielten mir Personen entgegen, die in der Gottheit Jesu eine heidnische Lehre sahen. In entsprechenden Schriften und Artikeln, konnte ich Ähnliches nachlesen.

Ist Jesus Christus Gott? Für mich selbst sah ich durch die Bibel bald wieder klar. Da ich aber bei Verkündigungsdiensten und Begegnungen immer häufiger mit dieser Frage konfrontiert wurde, wuchs der Entschluss, ein Büchlein zu diesem Thema zu schreiben. Über all die Jahre wurde mir durch das Bibelstudium die grundlegende Bedeutung der Gottheit Jesu noch deutlicher. Das schlug sich darin nieder, dass das anfängliche Büchlein mit jeder Auflage „wuchs“, bis zu seinem heutigen Umfang. Es ist mein Wunsch, den Leser auf die „Entdeckungsreise“ mitzunehmen, wie uns die Bibel Jesus als wahren Gott bezeugt. Das Ziel dieser Reise sollen nicht nur biblisch-theologische Richtigkeiten sein, sondern ein ganz neues Staunen und Anbeten darüber, wer Jesus Christus ist und was wir in ihm haben. So wie es einst dem Jünger Thomas erging, als alle seine Zweifel weggewischt waren und er dem Auferstandenen bekannte:

Mein Herr und mein Gott!
Johannes 20,28

Buch Ist Jesus Christus Gott?