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Taschenhilfe #15 – Meine Kinder schauen Pornografie (10er-Pack)

Taschenhilfe #15 – Meine Kinder schauen Pornografie (10er-Pack)

Tim Challies

Normaler Preis 39,00 € 29,00 €

inkl. MwSt. und ggf. plus Versandkosten

Autor: Tim Challies
Titel: Meine Kinder schauen Pornografie
Originaltitel: Help! My Kids Are Viewing Pornography
Paperback, 80 Seiten
EBTC, 1. Auflage 07/2020

Taschenhilfe #15 – Meine Kinder schauen Pornografie

Beschreibung

In dieser kaputten und verdrehten Welt ist die Gefahr für Kinder und Jugendliche groß, in die Fangarme der Pornographie zu geraten. Diese Taschenhilfe bietet biblischen und praktischen Rat zu einem weisen Lebenswandel. Es behandelt das Thema der Pornographie aus geistlicher Sicht und legt seine Gefahren offen. Eltern und Mentoren bekommen biblische Prinzipien und praktische Richtlinien an die Hand, mit denen sie die Herzen der Kinder inmitten dieser immer mehr der Unmoral verfallenden Gesellschaft weise und wirksam hüten können.

Tim Challies ist Christ, Ehemann und Vater von drei Kindern. Er dient als Ältester in der Grace Fellowship Church in Toronto, Ontario. Er ist Buchkritiker für das WORLD Magazine, Mitgründer des Verlags Cruciform Press sowie Autor verschiedener Bücher und Blogartikel auf challies.com.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Unsere von der Pornografie durchsetzte Kultur 

2. Eine Theologie der Sexualität und Selbstbefriedigung

3. Hoffnung in einer „pornofizierten“ Welt

4. Die „pornofreie Familie“

Schlussfolgerung

Schritte in der Anwendung

Weiterführende Ressourcen

Leseprobe

Einleitung

Ich höre diese Aussage so oft: „Was mache ich nur? Meine Kinder schauen sich Pornografie an!“ Vor nicht allzu langer Zeit schrieb mir eine Mutter, dass sie und ihr Mann ihren Kindern im Vorteenageralter erlaubt hatten, auf das Internet zuzugreifen, um ein Videospiel zu spielen. Sie gingen davon aus, dass sie den Jungs genug beigebracht und sie ausreichend erzogen hatten, um den etwaigen Versuchungen des Internets zu widerstehen. Jedoch hatten sie sich geirrt und vor Kurzem herausgefunden, dass sich die Jungs seit vier Monaten, immer wenn Mama und Papa das Haus verließen, um gemeinsam auszugehen oder einige Erledigungen zu machen, Pornografie anschauten. Was sollten die Eltern nun tun? Wie sollten sie darauf reagieren?

Eine andere Mutter erzählte mir von einer Freundin, deren kleine Tochter früh morgens aufwachte und das Familien-iPad nutzte, um sich Pornografie anzuschauen. Sie war noch ein Kind und doch bereits süchtig nach Pornografie. Wie sollte sich diese Mutter nur verhalten?


Die meisten Männer in meinem Alter oder älter können sich an eine Zeit erinnern, wo Pornografie selten und tabu war. Seitdem es Kameras gibt, gibt es auch Pornografie (und bestimmt auch davor in rudimentäreren Formen). Früher war sie allerdings schwer zugänglich und wurde als schändlich und nicht salonfähig betrachtet. Heutzutage sieht das ganz anders aus. Die Pornografie hat sich in der Gesellschaft regelrecht etabliert. Was ehemals eine peinliche Sucht war, ist heute zur Pointe in vielen Witzen und zum Thema vieler Fernsehkomödien geworden; und Pornostars genießen heutzutage sogar ein gewisses Ansehen. Es ist wohl bezeichnend, dass man heute immer weniger von „Pornodarstellern“ als vielmehr von „Pornostars“ spricht, als ob dieser Branche an und für sich etwas Glamouröses anhaften würde. Bücher und Zeitschriften ermutigen uns, Pornografie zu konsumieren und zu genießen, um somit unsere fade gewordenen sexuellen Beziehungen etwas aufzupeppen. Wir leben eindeutig in einer Zeit, in der es mittlerweile ungleich schwieriger geworden ist, Pornografie zu vermeiden, als sich Zugang zu ihr zu verschaffen.

Und dann gibt es da noch diese beängstigenden Statistiken, die offenlegen, dass Männer und Jungs Pornografie konsumieren wie nie zuvor. Darüber hinaus werden nun auch Frauen und Mädchen an sie herangeführt und sogar ermutigt, sie als etwas Normales für das weibliche Geschlecht zu betrachten. Der Inhalt einer E-Mail zum Beispiel, die ich kürzlich erhalten habe, lässt mich einfach nicht los. Sie kam von einem vierzehnjährigen Mädchen, das gegen Pornografiesucht ankämpft.

Pornos gehören mittlerweile zum Erkennungszeichen unserer Kultur und sind ein Teil unseres Lebens geworden. Die Sexualität einer gesamten Generation von Kindern wird nicht durch Gespräche mit ihren Eltern geprägt, sondern durch professionelle Pornoproduzenten, die alles – und wirklich alles – Erdenkliche tun, um aus reiner Profitgier eine schier unersättliche Lust auf immer mehr Perversion zu füttern und die Nachfrage anzuheizen.

Früher oder später werden unsere Kinder der Pornografie ausgesetzt werden – da brauchen wir uns gar nichts vorzumachen! Wenn nicht durch die Schule, passiert es möglicherweise sogar durch Gemeindekontakte oder durch eine scheinbar unschuldige Google-Suche. Doch früher oder später werden unsere Kinder pornografische Filme und Bilder zu Gesicht bekommen und als Eltern müssen wir darauf vorbereitet sein.

Inmitten dieser schmerzlichen Realität kann es schwer sein, Gefühle der Verzweiflung zu vermeiden und aufrichtig zu glauben, dass irgendjemand oder irgendetwas diesem Problem beikommen kann. Man braucht kein Prophet zu sein, um in die Zukunft zu schauen und eine Zeit zu sehen, in der Menschen völlig zerbrochen sind und deren Sicht auf die eigene Sexualität durch den unentwegten Pornografiekonsum untergraben und zerstört wurde. Wir sehen sogar jetzt schon, wie unsere Kinder und Kindeskinder von ihr umgeben aufwachsen und in ihren Bann gezogen werden.

Ich verfolge deshalb mit diesem Büchlein das Ziel, dir als Elternteil das rechte Verständnis, die korrekte Theologie und die praktischen Werkzeuge an die Hand zu geben, damit du deine Kinder vor den schädlichen Auswirkungen der Pornografie beschützen kannst. Lasst uns mit diesem Ziel vor Augen beginnen.