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Leidenschaft ohne Burnout


Leidenschaft ohne Burnout

Christopher Ash

Normaler Preis 9,50 €

inkl. MwSt. und ggf. plus Versandkosten

Autor: Christopher Ash
Titel: Leidenschaft ohne Burnout
Untertitel: Sieben Schlüssel eines lebenslangen Dienstes
Originaltitel: Zeal without Burnout
Hardcover, 140 Seiten
EBTC  1. Auflage  05/2018

 Hier auch als eBook verfügbar

Leidenschaft ohne Burnout – Sieben Schlüssel eines lebenslangen Dienstes

Beschreibung

„Jede Seite ist barmherzig, treffend, ist reich und weise – und vor allem durchdrungen mit dem Evangelium.“

Gary Millar

Jeden Monat verlassen tausende Menschen den christlichen Dienst. Sie haben nicht ihre Liebe zu Christus verloren oder ihren Wunsch, ihm zu dienen. Aber aus irgendeinem Grund sind sie erschöpft und können einfach nicht weitermachen.

Christopher Ash ist mit dieser Erfahrung nur zu sehr vertraut. Als Pastor einer wachsenden Gemeinde, und in der Rolle, andere Menschen für den Dienst zu unterrichten, fand er sich einige Male kurz vor einem Burnout wieder und betreute viele jüngere Pastoren, die das Ende ihrer Möglichkeiten erreicht hatten.

Seine Weisheit wurde in dieses kurze, erschwingliche Buch gebrannt, in der er eine vernachlässigte Wahrheit offenbart sowie sieben Schlüssel, die sich daraus ergeben. Wenn wir sie richtig verstehen und in unser Leben als Christen einbauen, die dafür brennen, dem Herrn zu dienen, werden sie uns dazu helfen, uns selbst vor dem Burnout zu schützen und weiterhin für Gottes Reich und Herrlichkeit zu arbeiten.

Christopher Ash ist Pastor und Autor. Bis vor Kurzem war er der Leiter des Proclamation Trust‘s Cornhill Training Course in London. Er ist mit Carolyn verheiratet, sie haben vier Kinder und drei Enkel.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort von Alistair Begg

Geschichten vom Abgrund

Opfer ist nicht identisch mit Burnout

Eine vernachlässigte Wahrheit

Wir sind Geschöpfe aus Staub

Sieben Schlüssel:

1. Wir brauchen Schlaf, Gott nicht

2. Wir brauchen Sabbatruhe, Gott nicht

3. Wir brauchen Freunde, Gott nicht

4. Wir brauchen innere Erneuerung, Gott nicht

5. Eine Warnung – Achtung vor Prominenz!

6. Eine Ermutigung: Es lohnt sich!

7. Eine Freude: Freut euch an der Gnade, nicht an den Gaben

Schlussbemerkung Ich will dem Herrn dienen

Was genau ist Burnout?


Leserstimmen

Ich freue mich, dieses starke kleine Buch zu empfehlen. Christopher trägt zu diesem wichtigen Thema nicht nur seine persönliche Erfahrung des Burnouts bei, sondern hat einen klaren Blick auf die Bibel und weisen pastoralen Rat bezüglich des Drucks, dem viele von uns im Dienst ausgesetzt sind.

Aus dem Vorwort von Alistair Begg

Dieses Buch ist für alle – nicht nur Menschen im christlichen Dienst – , denn wir alle sind sehr beschäftigt und sind anfällig für Burnout. Christopher Ash spricht klar, weise und ermutigend. Als ich das Buch las, ertappte ich mich dabei, wie ich mein eigenes Leben bewertete und Trost darin fand, als ich meine Grenzen erkannte und mir seinen Rat zu Herzen nahm.

Timothy S. Lane
Präsident des Institute for Pastoral Care (Institut für pastorale Seelsorge)

Mit Klarheit, Weisheit und Offenheit erinnert uns Christopher daran, dass wir Schlaf, Ruhe, Zeit mit Freunden und tägliche Erneuerung benötigen. Gott aber braucht all diese Dinge nicht, darum können wir – wir müssen es sogar – unsere Laptops, Tablets und Arbeitstelefone abschalten und das Büro verlassen! Unsere Gebrechlichkeit und Schwäche macht uns zum Menschen und wir sollten uns danach ausstrecken, uns von dem Herrn abhängig zu machen, der uns erschaffen hat.

Carrie Sandom
Direktorin der Women’s Ministry, The Proclamation Trust

In diesem fantastischen und so notwendigen Buch, schafft es Christopher Ash, uns gleichermaßen zu warnen, zu ermutigen, unser Innerstes aufzudecken und uns zu trösten. Jede Seite ist barmherzig, treffend, ist reich und weise – und vor allem durchdrungen mit dem Evangelium. Mich erreichte dieses Buch als Wort zur rechten Zeit durch einen demütigen Bruder, und ich bin sicher, dass Gott dasselbe für sehr viele andere tun wird.

Gary Millar
Direktor des Queensland Theological College, Australia

Im pastoralen Dienst gibt es viel zu viele Opfer des Burnouts. Beinahe war ich eines von ihnen und musste nach nur vier Jahren fast meinen Dienst beenden. Der weise Rat von Christopher Ash, der durch das Studium der Bibel und durch lange, manchmal bittere Erfahrung kommt, hätte mir in diesen frühen Jahren sehr geholfen und ihn brauche ich heute noch.

Vaughan Roberts
Pfarrer der St. Ebbe Church, Oxford und Leiter von The Proclamation Trust

Jeder wünscht sich Leidenschaft ohne Burnout  – und hier ist ein Buch, das uns dabei hilft. Christopher erforscht die Dynamik zwischen einem Christus hingegebenen Leben und dem Dienst als Pastor. Diese persönlichen Geschichten machen es erlebbar und praktisch und manchmal berühren sie uns. Ein wertvoller Lesestoff für jedes Team, ehe man durch anstrengende Zeiten geht.

Nat Schluter
Direktor, Johannesburg Bible College

Christophers Ausführung der einfachen Wahrheit, „Gott ist Gott, und wir sind Staub“, befreit, demütigt und stärkt mit praktischer und pastoraler Weisheit. Lesen Sie dies, wenn Sie schwach sind und lassen Sie sich durch Gottes Gnade erfrischen. Lesen Sie dies, selbst wenn Sie viel Energie haben,  denn Prävention ist besser als Heilung!

Denesh Divyanathan
Gründungspastor von The Crossing Church, Singapur

Wir leben jeden Moment als zerbrechliche Geschöpfe, denen Gesundheit und Stärke durch unseren souveränen Vater gegeben werden. Möge dieses Buch uns dabei helfen, den gemeinsamen Gemeindekomplott zu beenden, indem wir stärker zu sein scheinen, als wir es in Wirklichkeit sind, ja geradezu allmächtig. Seien wir damit zufrieden, weise schwach und täglich abhängig zu sein, bis Jesus wiederkommt.

Dr. Andrew Nicholls
Mediziner und Gemeindepastor

Leseprobe

Vorwort

von Alistair Begg
Senior Pastor der Parkside Church, Cleveland

Als junger Pastor wurde ich eingeladen, ein Seminar bei einer Konferenz zu halten. Ich überraschte mich selbst, als ich anbot, das Thema „Pastorale Depression“ anzusprechen. Ich konnte zwar nicht aus eigener Erfahrung darüber sprechen, aber ich hatte genügend Erkenntnis, was es bedeutet, gegen die Niedergeschlagenheit anzukämpfen, um etwas über meine Erfahrungen mit nach-sonntäglicher Trägheit, irrationalen Gesundheitsängsten und einem realistischen Empfinden der Unzulänglichkeit zu sagen.

Es verblüffte mich, als ich die Menschenmenge sah, die zu diesem Seminar kam. Sie war nicht wegen des Redners hier. Ich war ein „Niemand“ bei einer Konferenz voller „großer Namen“. Der Grund für das Erscheinen der Menge war einfach das Thema. Ich erinnere mich noch, wie einige Fragen von Laienleitern ein erschreckendes Fehlen der Erkenntnis des pastoralen Stresses aufwiesen. Fairerweise muss man sagen, dass sich die Gemeinden dieses Problems nicht bewusst sind oder nicht verstehen, was es heißt, wenn der Pastor und seine Familie mit einem Burnout konfrontiert werden. Burnout macht keinen Halt vor bestimmten Menschen und die Herausforderungen gelten nicht nur für das 21. Jahrhundert.

Vor fünfhundert Jahren wusste auch Martin Luther, was es hieß, überwältigt zu sein. Auch wenn ihm der Begriff Burnout wohl nicht bekannt war, schien seine Tendenz zur Melancholie in das Muster zu passen.

Elias Begegnung mit den Propheten Baals ließ ihn in Anbetracht der Drohungen von Isebel ausgebrannt und verängstigt zurück. Er sprach als einer, der die Perspektive verloren hatte: Es ist genug, so nimm nun, Herr, meine Seele.

Ehe wir seine Reaktion kritisieren, sollten wir auf Ereignisse zurückblicken, in denen wir uns nach dem „Erfolg“ des Dienstes in einem ähnlichen Zustand befanden. Wir kommen von einem Meeting zurück, in dem wir anderen geistlich helfen konnten und werden uns plötzlich der Tatsache unserer eigenen Unfähigkeit bewusst, uns selbst zu helfen. Ohne eigenes Fehlversagen fühlen wir uns plötzlich isoliert und sehnen uns nach Gemeinschaft und Ermutigung.

Wenn Elia als Warnung dient, dann bietet Nehemia die Ermutigung. Er verstand, dass es in einem Team kein „Ich“ gibt. Die Fertigstellung des Mauerprojekts in Rekordzeit war zum Teil ein Zeugnis seiner Fähigkeit des Delegierens. Er wäre schneller als ein Feuerwerk ausgebrannt, hätte es nicht seinen ausgefeilten Plan einer Arbeitsteilung gegeben, der allen Beteiligten half und trotz schwerer Ablehnung so effektiv umgesetzt wurde.

Charles Simeon hatte in den frühen Jahren seines Dienstes in der Holy Trinity Church in Cambridge ebenfalls gegen starke Ablehnung zu kämpfen. Abgesehen von der Feindseligkeit, die ihm entgegenschlug, führten die Routineherausforderungen, der Versammlung vorzustehen dazu, dass seine Kerze in Gefahr stand, auszubrennen. Seine Reaktion darauf war das Delegieren: Er gründete eine „Visiting Society“ (Besuchsgesellschaft) und ernannte ein männliches und ein weibliches Kirchenmitglied, für die pastorale Fürsorge der Häuser in ihren Bezirken zuständig zu sein.

Dennoch, im Jahr 1807, nach fünfundzwanzig erschöpfenden Jahren des Dienstes, war Simeon kurz davor, auszubrennen. Nach einer Predigt, fühlte er sich „mehr tot als lebendig“. Nach einer langen Schwächezeit und der Überzeugung, seinen Lauf im Alter von 60 Jahren beendet zu haben, beschreibt er, wie er bei einem Besuch in Schottland, als er die Grenze überquerte, „beinahe so spürbar auflebte wie die Frau, nachdem sie den Saum von Jesu Gewand berührte“. Er spürte, wie Gott seinen Wunsch umlenkte und seine Kraft verdoppelte, verdreifachte, vervierfachte. Als Ergebnis erneuerte Simeon seine Hingabe zu seiner Kanzel und predigte intensiv weitere siebzehn Jahre, bis zu zwei Monate vor seinem Tod. So gerne ich diese Geschichte benutzen würde, um die Vorteile eines Besuchs meiner Heimat zu unterstreichen, tun wir besser daran, zu erkennen, wie oft Gott es zulässt, dass seine Pastoren an ihr eigenes Ende kommen, damit sie anfangen, nützlicher im Dienst zu werden.

Darum freue ich mich, dieses starke kleine Buch zu empfehlen. Christopher trägt zu diesem wichtigen Thema nicht nur seine persönliche Erfahrung des Burnouts bei, sondern hat einen klaren Blick auf die Bibel und weisen pastoralen Rat bezüglich des Drucks, dem viele von uns im Dienst ausgesetzt sind.

Ich bete, dass es uns hilft, uns vor den Gefahren des Burnouts zu schützen und Paulus Ermahnung zu beherzigen, „Im Eifer lasst nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn“ (Römer 12,11). Oder wie es Eugene Peterson ausdrückt:

Brennt nicht aus; bleibt vollgetankt und brennend.

Buch Leidenschaft ohne Burnout