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Von Herzen eins mit einem geistlichen Leiter
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Von Herzen eins mit einem geistlichen Leiter

Mary Somerville

Normaler Preis 21,90 €

inkl. MwSt. und ggf. plus Versandkosten

Autor: Mary Somerville
Titel: Von Herzen eins mit einem geistlichen Leiter
Untertitel: Die hohe Berufung der Ehefrau zum Dienst
Originaltitel: One With A Shepherd
Gebunden, 366 Seiten
EBTC, 1. Auflage 12/2018

Von Herzen eins mit einem geistlichen Leiter – Die hohe Berufung der Ehefrau zum Dienst

„Ich kann dieses Buch von ganzem Herzen empfehlen! Es wird dir helfen, unseren Herrn zu verherrlichen und deine Berufung in Ehe und Dienst besser zu verstehen."

Elizabeth George

 

Beschreibung

Ist dein Mann ein Einzelkämpfer?

Männer, die im christlichen Dienst stehen und mit Leidenschaft dienen, müssen kämpfen. Jeden Tag. Dazu sind sie berufen. Bist du mit einem solchen Mann verheiratet? Dann sollte er kein Einzelkämpfer sein! Kennst du deine Berufung als Frau eines geistlichen Leiters?

Die Welt schreit: Frau, mach Karriere! Verwirkliche dich selbst! Doch Gottes Wort ermutigt dich, mit deinem Mann eins zu sein, in der Ehe und im Dienst. Noch mehr: Dein Mann kann ohne dich den Dienst, den Gott ihm anvertraut hat, kaum vollbringen. Er braucht dich im Kampf an seiner Seite, zur Unterstützung, zur Ermutigung und als Gefährtin. Genau dazu hat Gott dich berufen.

Doch wie sieht die Berufung der Ehefrau eines geistlichen Leiters eigentlich aus? Was bedeutet das praktisch im Alltag? Mary Somerville lebt diese Berufung seit über 35 Jahren. In diesem Handbuch zeigt sie aus Gottes Wort auf, worauf es ankommt. Durchdrungen vom Evangelium hält sie ein leidenschaftliches Plädoyer für die hohe Berufung der Ehefrau im Dienst. Hier hat sie all ihre Erfahrungen zusammengefasst, damit die nächste Generation von Ehefrauen früh ihre Berufung erkennt und ihr mit Freude folgt.

Dieses Buch ist ein Muss für jede Ehefrau eines geistlichen Leiters und ein Segen für jede christliche Ehefrau!

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Einleitung

1. Unsere Rolle verstehen
2. Den körperlichen Anforderungen des Dienstes gerecht werden
3. Die geistlichen und emotionalen Lasten des Dienstes bewältigen
4. Dem Erfolgssyndrom widerstehen
5. Verletzungen überwinden, die uns andere zufügen
6. Mit Einsamkeit zurechtkommen
7. Vorbilder für die Ehe im Dienst
8. Die Ehe im Dienst pflegen
9. Muttersein im Dienst
10. Die Problematik rebellischer Kinder in Angriff nehmen
11. Eins in einer Berufung
12. Gastfreundlich sein 
13. Mit Geld haushalten
14. Die Gelegenheiten zur Jüngerschaft mit Frauen ergreifen
15. Andere Frauen seelsorgerlich begleiten
16. Ehre, Liebe und Belohnung erleben

Studienfragen von Mary Beeke
Anhänge
Literaturempfehlung des Verlags

 

Leseprobe

Einleitung

„Bist du bereit, am Unabhängigkeitstag deine Unabhängigkeit aufzugeben und meine Frau zu werden?“ Mit diesen Worten hielt Bob um meine Hand an. Und mein Ja war das Ja zu einem Leben im Gemeindedienst: Ich wusste, worauf ich mich einließ, denn er studierte, um Pastor zu werden. Meine neue Rolle als Pastorenehefrau trat ich in dem festen Vertrauen an, dass Gott mich darauf vorbereitet und mir den Wunsch gegeben hatte, einem Mann zur Seite zu stehen, der in den Dienst berufen war. Hier erfüllten sich die Sehnsucht und das Gebet meines ganzen Lebens.

Vielleicht konntest du dir nie vorstellen, die Frau eines geistlichen Leiters oder Pastors zu sein, und der Richtungswechsel deines Mannes in den vollzeitlichen Dienst hat dich vollkommen überrascht. Da du dieses Buch liest, gehe ich davon aus, dass das für dich nun Wirklichkeit ist, wie auch immer es dazu kam – du bist die Frau an der Seite eines Mannes im Dienst! Egal, ob du dich für besonders begabt oder vorbereitet hältst für diese Rolle, eines steht fest: Gott brachte dich ganz bewusst mit deinem Mann zusammen, um ihn zu unterstützen als seine Gehilfin, „die ihm entspricht!“ (1Mo 2,18). Gott gab dich deinem Mann genau so, wie er Eva Adam gab. Und du stehst an der Seite deines Mannes, um ihm auf ganz einmalige Weise zu helfen, den Dienst auszuführen, zu dem Gott ihn berufen hat.

Ich habe im Laufe der Zeit mit vielen Frauen gesprochen, die im Dienst stehen. Und ich stelle immer wieder fest: Manchmal ist es nicht einfach, die Bedeutung unserer Unterstützerrolle zu erkennen. So vieles von dem, was wir tun, spielt sich im Hintergrund ab, dort, wo es niemand sieht oder hört. Und ein Großteil unseres Beitrages ist ganz einfach die Unterstützung unserer Männer, die von anderen ebenfalls oft nicht bemerkt wird. Die Bibel jedoch beschreibt unsere Rolle als unerlässlich im Reich Gottes und ich hoffe, dass ich dich ermutigen und dir helfen kann, den Wert deines Beitrages im Werk des Herrn zu sehen.

Gott hat seine geliebte Herde nach seinem Ratschluss in die Hände von Pastoren und Ältesten als seine Unterhirten gegeben (1Pet 5,1–4). Diese verheirateten Männer können ihren Auftrag nicht vollkommen erfüllen ohne die Hilfe ihrer Frauen. In Zusammenarbeit mit ihnen jedoch können sie ihrer Rolle gerecht werden und die Herde beschützen und stärken, sodass sie, „wenn der oberste Hirte offenbar wird, den unverwelklichen Ehrenkranz empfangen“. Das bedeutet, dass du teilhaben wirst an der Belohnung, die dein Mann eines Tages für seinen Dienst erhalten wird.

Was für eine Ehre ist es doch, mit einem Mann in einer lebenslangen Einheit zu sein, der dem Dienst Christi und dem höchsten aller Ziele – dem Bau seiner Gemeinde – ganz hingegeben ist! Ich habe diesen Segen drei Jahrzehnte lang erleben dürfen und würde kein anderes Leben führen wollen. Und trotzdem, an so manchen Tagen …

Ich will ehrlich sein: Du wirst Ermutigung brauchen – starke Ermunterung. Vielleicht bist du es leid, immer an vorderster Front zu kämpfen. Vielleicht geht es dir wie meiner Tochter, einer jungen Missionarsfrau, und du brauchst Hilfe von jemandem mit Erfahrung, der dir Hindernisse aufzeigen und Licht in das Dunkel des vor dir liegenden Weges bringen kann. Folgendes schrieb eine Missionarsfrau im 19. Jahrhundert an ihre Freundin:

Ich liebe es, mich zu unterhalten, zu schreiben und nachzudenken. Den Kindern Gottes obliegt es, einander auf dem Weg zum Himmel zu ermahnen, zu ermutigen und zu motivieren. Jeder Gläubige muss mit Schwierigkeiten fertig werden, Versuchungen widerstehen und einen Kampf kämpfen, den diese Welt nicht kennt. Wenn Pilger auf demselben Weg sich gegenseitig nur ein bisschen ermutigen und ihre unwegsame Reise durch liebevollen Umgang miteinander erleichtern können, dann sollten sie dies nicht unterlassen.

Meine wichtigste Quelle der Ermutigung ist Gottes vollkommenes Wort: Sein Zuspruch, seine Führung und sein Rat sind zeitlos und auch im einundzwanzigsten Jahrhundert noch immer aktuell. Die Schrift muss unser Kompass sein in einer Welt, in der sich das kulturelle und soziale Klima ständig verändert und wir immer wieder vor ethischen und technischen Herausforderungen stehen. Ich möchte in diesem Buch meine Erfahrungen und Lektionen mit dir teilen, die ich auf meinem Lebensweg als Pastorenehefrau gelernt habe. Weitere Einblicke und Inspirationen kommen aus dem Leben von Ehefrauen aus der Kirchengeschichte, die Wesentliches zu der Erfahrung im Dienst beigetragen haben.

Eine von diesen Frauen ist Maria Taylor. Hudson Taylor hätte sich keine geeignetere Ehefrau für den Missionsdienst wünschen können: Maria liebte den Herrn so sehr, dass sie trotz ihrer großen Liebe für ihren Mann sagte, sie würde ihn nicht heiraten wollen, wenn er sie mehr liebte als Jesus, oder wenn er das Werk des Herrn für weltliche Ehre aufgeben würde.

Sie war ihm auf so manche Weise eine Unterstützung: Ihre Chinesisch-Kenntnisse erlaubten es ihr, eine kleine Schule zu leiten, die das magere Einkommen erwirtschafteten, das Hudson brauchte, um ihre erste Gemeinde zu gründen. Als Missionare erhielten sie keine feste Bezahlung. Doch es war ihre großartige Pionierarbeit in China, die den Boden bereitete für alle weiteren glaubensbasierten Missionswerke. Hudson und Maria waren ein Team. „Die grenzenlose Hingabe, die beide ihrer Berufung entgegenbrachten, war zweifellos das Hauptanliegen ihrer Ehe. Ohne Maria hätte Taylor sein Lebenswerk niemals in Angriff nehmen können.“

Und auch du, meine liebe Schwester, leistest einen bedeutenden Beitrag zu dem Leben und dem Dienst deines Mannes. Auch du kannst erleben, dass Gott durch deine Treue und liebevolle Unterstützung große Dinge tut. Aber ich weiß auch, dass es nicht einfach ist, denn ich kenne das Leben im Dienst. Die Ansprüche in dieser Rolle sind groß. Dennoch: Keine von uns ist allein! Wir sind als Schwestern verbunden, durch das, was wir erleben. Unsere Herausforderungen ähneln einander, ganz gleich wie sie aussehen, egal wo wir sind und egal welchen Umfang unser Dienst hat.

Sowohl Freude und Belohnungen als auch Schwierigkeiten sind Teil unserer Rolle. Sie erfüllt uns und ist zugleich sehr herausfordernd, weshalb wir einander brauchen, um unsere Lasten und Erfolge zu teilen. Doch diese Vision ist unseren ganzen Einsatz wert: Durch die Kraft des Heiligen Geistes sind wir in der Lage, unser Leben, unsere Fähigkeiten und Gaben ganz in den Dienst des Reiches Gottes zu stellen.

Der Titel dieses Buches, „Von Herzen eins mit einem geistlichen Leiter“, fasst zusammen, wovon ich glaube, dass es der Schlüssel zu einem erfüllten Leben als Ehefrau im vollzeitlichen Dienst ist: Er beschreibt deine Beziehung zu deinem Mann und zu Christus. Der Schlüssel ist, mit beiden eins zu sein. Als Gläubige sind wir eins mit dem Guten Hirten, der seine Herde durch seinen Tod am Kreuz erkaufte. Ohne ihn können wir nichts tun. Bleiben wir aber in ihm, so ist uns nichts unmöglich. In gleicher Weise: Je mehr wir mit dem Unterhirten der Herde Jesu eins sind, umso effektiver werden wir unserer Berufung folgen können.

Welch eine Kraft liegt in der Einheit miteinander und mit Gott! „Eine dreifache Schnur wird nicht so bald zerrissen“ (Pred 4,12). Je enger die Einheit in unseren Ehen ist, umso mehr Freude werden wir erleben, umso wirkungsvoller werden unsere Ehemänner sein, und umso fester gegründet ist die Gemeinde Christi. Ich hoffe, dieses Buch hilft, dieses Ziel zu erreichen. Auch ich habe nicht alle Antworten, denn ich bin genauso auf dem Weg wie du: mit dem Wunsch, treu zu sein, Gott und sein Wort stets vor Augen in der Frage nach Führung – und all das zur Ehre Gottes in der herrlichen Einheit mit dem Hirten.

– Mary Somerville

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Buch Von Herzen eins mit einem geistlichen Leiter