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Die Lehre vom Heiligen Geist

Die Lehre vom Heiligen Geist

Benedikt Peters

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Autor: Benedikt Peters
Titel: Die Lehre vom Heiligen Geist
Serie: Biblische Glaubenslehre, Band 5
Taschenbuch, 20,5 x 13,5 cm, 168 Seiten
EBTC, 1. Auflage 2019

Die Lehre vom Heiligen Geist – Biblische Glaubenslehre, Band 5

Beschreibung

Als Gott sich vorsetzte, zum Preis seiner herrlichen Gnade den gefallenen Menschen zu erlösen, beschloss er, seine Absicht durch zwei große Gaben zu erreichen: durch die Gabe seines Sohnes und durch die Gabe des Heiligen Geistes. Damit sollte sich durch das große Werk der Erlösung der dreieinige Gott verherrlichen; das ist der höchste und letzte Zweck, den Gott in allen seinen Werken verfolgt und erreicht. Die Liebe, Gnade und Heiligkeit des Heiligen Geistes werden offenbar, indem er den Menschen der Sünde überführt, ihm Erkenntnis des Erlösers gibt und ihm das Heil zueignet.

Auch die von ihm gegründete Gemeinde kann ohne seine Gnadengaben und Segenswirkungen weder zusammenleben, auferbaut werden, Gott anbeten, noch der Welt Zeugnis geben. Allein ein Hören und Gehorchen auf das von ihm gegebene Wort Gottes kann uns auch bewahren, den zahlreichen Irrtümern und Verwirrungen bezüglich der Person und des Wirkens des Heiligen Geistes anheim zu fallen.
Dieser Band liefert dem Glaubenden eine biblisch fundierte, frohmachende und systematische Einführung in die Lehre der Schrift über den Heiligen Geist.

Inhaltsverzeichnis

1 Der Heilige Geist und die Trinität

1.1 Der Heilige Geist ist ewig eins mit Vater und Sohn
1.2 Der Heilige Geist hat Eigenschaften, die nur Gott besitzen kann
1.3 Der Heilige Geist hat göttliche Namen und Titel
1.4 Der Heilige Geist tut göttliche Werke 

2 Der Heilige Geist ist eine Person

2.1 Namen des Geistes
2.2 Symbole des Heiligen Geistes

3 Das Wirken des Heiligen Geistes durch die Zeitalter

3.1 Das gleichbleibende Wirken des Heiligen Geistes
3.2 In der Zeit vor Christus – in einzelnen Personen
3.2.1 Der Heilige Geist überführte Sünder 
3.2.2 Der Heilige Geist erfüllte Gottes Diener
3.2.3 Der Heilige Geist war in Josua und Kaleb 
3.2.4 Der Heilige Geist war in den Propheten 
3.2.5 Der Heilige Geist kam über die Richter 
3.2.6 Der Heilige Geist kam in die Richter 
3.2.7 Der Heilige Geist kam zu David 
3.2.8 Der Heilige Geist erfüllte Gottes Diener
3.3 In der Zeit der christlichen Gemeinde – in einer besonderen Gruppe
3.3.1 Die bleibende Innewohnung des Geistes
3.3.2 Die Versiegelung mit dem Heiligen Geist
3.3.3 Die Taufe mit dem Heiligen Geist
3.4 In der Zeit der Regierung Christi – über alles Fleisch

4 Der Heilige Geist im Leben und Dienst Jesu

4.1 In den alttestamentlichen Weissagungen
4.2 In der Menschwerdung und im Menschsein
4.3 In seinem Dienst

5 Der Heilige Geist und die Heilige Schrift

6 Das Wirken des Heiligen Geistes in der Errettung

6.1 Der Heilige Geist überführt den Sünder seines Zustandes vor Gott
6.2 Der Heilige Geist führt den Sünder zu Gott
6.3 Durch den Heiligen Geist wird der Sünder von neuem geboren
6.4 Der Heilige Geist gibt Erkenntnis des Herrn und seiner Herrlichkeit
6.5 Der Heilige Geist heiligt den Wiedergeborenen

7 Acht besondere Werke, durch die der Heilige Geist sein Heilswerk tut 

7.1 Sieben individuelle Segnungen
7.1.1 Der Empfang des Heiligen Geistes
7.1.2 Die Wiedergeburt durch den Heiligen Geist
7.1.3 Die Innewohnung des Heiligen Geistes
7.1.4 Die Versiegelung mit dem Heiligen Geist
7.1.5 Das Unterpfand des Heiligen Geistes
7.1.6 Die Salbung mit dem Heiligen Geist
7.1.7 Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist
7.2 Eine kollektive Segnung: Die Taufe des Heiligen Geistes
7.3 Eine bedingte Segnung: Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist
7.3.1 Die Erfüllung mit dem Geist ist kein einmaliges Erlebnis
7.3.2 Die Bedeutung des Wortes Gottes
7.3.3 Die Bedeutung des Glaubens
7.3.4 Die Bedeutung des Gehorsams
7.3.5 Die Folgen
7.3.6 Hindernisse
7.4 Sünden, die der Ungläubige gegen den Heiligen Geist begeht

8 Das Wirken des Heiligen Geistes in der Gemeinde

8.1 Der Heilige Geist und die Entstehung der Gemeinde
8.2 Der Heilige Geist und die Gemeinschaft der Heiligen
8.3 Der Heilige Geist und der Gottesdienst (Anbetung)
8.4 Der Heilige Geist und die Dienste in der Gemeinde
8.5 Der Heilige Geist und der Missionsauftrag der Gemeinde
8.6 Der Heilige Geist und die Leitung der örtlichen Gemeinde

9 Sinn, Zweck und Bedeutung der Gaben des Geistes

9.1 Begriff und Definition
9.2 Der Heilige Geist macht Unterschiede
9.3 Der Heilige Geist teilt jedem aus, wie er will
9.4 Die verschiedenen Gaben dienen alle ein und derselben Sache
9.5 Zwei Missverständnisse in Korinth
9.5.1 Das Missverständnis der Medialität
9.5.2 Das Missverständnis der Selbstverwirklichung
9.6 Vier elementare Wesensmerkmale der Geistesgaben
9.7 Fünf ausgeschlossene Dinge
9.7.1 Jeder Eigenruhm ist ausgeschlossen
9.7.2 Jeder Eigenwille ist ausgeschlossen
9.7.3 Jeder Eigennutz ist ausgeschlossen
9.7.4 Jedes Neiden ist ausgeschlossen
9.7.5 Jeder Dünkel ist ausgeschlossen

10 Die im Bibeltext erwähnten Geistesgaben

11 Kennzeichen echter und falscher Gaben

11.1 Die geistlichen Kriterien
11.1.1 Wird der Herr erhöht?
11.1.2 Geht es um die Ehre Gottes oder die Bedürfnisse des Menschen?
11.1.3 Werden die Gläubigen erbaut?
11.1.4 Wird die Abhängigkeit vom Herrn gefördert?
11.1.5 Werden die Menschen fremdbeherrscht, oder bleiben sie selbstbeherrscht?
11.1.6 Werden die Menschen zur Aktivität oder Passivität angeleitet?
11.1.7 Werden die Menschen zum Prüfen ermuntert?
11.2 Die göttlichen Ordnungen
11.2.1 Die göttlichen Ordnungen in der Schöpfung
11.2.2 Die göttlichen Ordnungen in der Gemeinde
11.3 Die heilsgeschichtlichen Ordnungen
11.3.1 Die Zeichengaben sind zur Erbauung der Gemeinde nicht unerlässlich
11.3.2 In der Bibel sind Zeichen selten
11.3.3 Die Bedeutung der Zeichen
11.3.4 Zeichen und Glauben
11.4 Das neutestamentliche Bild der Endzeit

12 Geistesgaben in der Kirchengeschichte

13 Umstrittenes

13.1 Die Gabe der Sprachenrede
13.1.1 Sechs Thesen zur Bedeutung der Sprachenrede
13.1.2 Drei einfache Richtlinien für den Gebrauch der Sprachengabe
13.2 Was ist „das Vollkommene“ in 1.Korinther 13?
13.2.1 Eine sachliche und inhaltliche Untersuchung
13.2.2 Der Begriff
13.2.3 Das Vollkommene steht hier als Gegensatz zu dem Teilweisen
13.2.4 Der Ausdruck „von Angesicht zu Angesicht“ steht als Gegensatz zu „mittels eines Spiegels“
13.2.5 Der Gegensatz zwischen kindlicher Teilerkenntnis, einem Stadium der Unreife und Unsicherheit, und dem vollen Erkennen eines Erwachsenen
13.2.6 Wir werden erkennen, wie wir erkannt worden sind
13.2.7 Beim Wiederkommen des Herrn werden Glauben und Hoffen aufhören
13.2.8 Seit der Abfassung des 1. Korintherbriefes ist tatsächlich einiges geschehen

Bibliographie

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Leseprobe

Die Lehre vom Heiligen Geist

Als Gott sich vorsetzte, zum Preis seiner herrlichen Gnade den gefallenen Menschen zu erlösen, beschloss er, seine Absicht durch zwei große Gaben zu erreichen: durch die Gabe seines Sohnes und durch die Gabe des Heiligen Geistes. Damit sollte sich durch das große Werk der Erlösung der dreieinige Gott verherrlichen; das ist der höchste und letzte Zweck, den Gott in allen seinen Werken verfolgt und erreicht. Die unauslotbare Weisheit des Vaters enthüllt sich im ganzen Heilsratschluss, die Gnade des Sohnes zeigt sich darin, dass er Mensch wurde, um diesen Ratschluss auszuführen, und die Liebe, Gnade und Heiligkeit des Geistes werden offenbar, indem er den Menschen der Sünde überführt, ihm Erkenntnis des Erlösers gibt und ihm das Heil zueignet.

1. Der Heilige Geist und die Trinität

Der Christ glaubt an Gott, den Vater, an Gott den Sohn und an Gott den Heiligen Geist. Er wurde auf den Namen der drei Personen des dreieinigen Gottes getauft und bezeugte damit, dass er dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist sein Heil verdankt und fortan dem dreieinigen Gott leben will. Er lernt nach seiner neuen Geburt ganz von selbst, seinen Gott als Vater anzurufen (Galater 4,6) und dem Sohn Gottes als seinem Herrn und Retter zu gehorchen. Dass er das tut durch den Heiligen Geist (Epheser 2,18; Judas 20), der in ihm wohnt, ist ihm nicht unmittelbar bewusst. Das rührt daher, dass der Heilige Geist nicht aus sich selbst redet und nicht sich selbst verherrlicht (Johannes 16,13–14). Daher kommt es, dass das Neue Testament den Sohn und den Vater viel häufiger nennt als den Geist Gottes, und dass wir nicht so viel von dem Heiligen Geist sprechen, wie vom Vater und vom Sohn – das, obwohl er in uns wohnt (Römer 8,11). Alles, was Gott, der Vater, sich vorgesetzt und was Gott, der Sohn, in der Menschwerdung ausgeführt hat, wird uns mitgeteilt und wirksam gemacht durch Gott, den Heiligen Geist. Er ist es, der uns zur Erkenntnis und zum Bekenntnis führt, dass Jesus Herr ist (1.Korinther 12,3), und der uns die rechte Erkenntnis Gottes gibt (Epheser 1,17). Es ist der Geist, der uns befähigt, die Handlungen des Leibes zu töten (Römer 8,13), der uns als Kinder leitet (Römer 8,14), der uns das Zeugnis gibt, dass wir Kinder Gottes sind (Römer 8,16), in dem und durch den wir wandeln (Galater 5,16), durch den wir im Gebet vor Gott treten (Epheser 2,18) und der in uns alle Frucht des neuen Lebens wachsen lässt (Galater 5,22). Daher wollen wir uns mit allem vertraut machen, was die Bibel sagt über die Person, das Wesen, das Werk und die Gaben des Heiligen Geistes, denn wir wollen stets wachsen in der Erkenntnis Gottes und wir wollen zunehmen in der Heiligung.

Buch Die Lehre vom Heiligen Geist