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Taschenhilfe #13 – Ich bin verschuldet

Taschenhilfe #13 – Ich bin verschuldet

John Temple

Normaler Preis 3,90 €

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Autor: John Temple
Titel: Ich bin verschuldet
Originaltitel: Help! I’m Drowning In Debt
Paperback, 80 Seiten
EBTC, 1. Auflage 07/2020

Taschenhilfe #13 – Ich bin verschuldet

Beschreibung

Unbezahlte Rechnungen, hohe Hypotheken, Kreditrückzahlungen, steigende Lebenshaltungskosten… und kein Ende in Sicht. Fühlst du dich, als würdest du in Schulden ertrinken?

Falls ja, dann bist du nicht allein. Verschuldung ist heutzutage zwar ein weit verbreitetes Problem, aber es gibt einige praktische Schritte, die man dagegen unternehmen kann. Dieses Büchlein wirft einen Blick auf die Ursachen von Verschuldung – ob geistlicher oder gesellschaftlicher Natur – und bietet eine praktische und biblische Orientierungshilfe dafür, wie man der finanziellen Abhängigkeit entrinnen kann.

John Temple war zumeist in führenden Positionen als Unternehmer und Geschäftsmann tätig. Er ist leidenschaftlicher Student und Lehrer der Praktischen Theologie und strebt danach, Familienleben und Arbeit mit einer christlichen Weltanschauung in Einklang zu bringen. John lebt mit seiner Frau Yvonne derzeit in England.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Nichts als Schulden 

2. Die üblichen Schuldenfallen

3. Was die Bibel über Schulden zu sagen hat

4. Praktische Lösungen

Schlussfolgerung

Schritte in der Anwendung

Weiterführende Ressourcen

Leseprobe

Einleitung

Vor ein paar Jahren erhielt ein Doktorand ein Stipendium, um sein Aufbaustudium in einem anderen Land zu finanzieren. Seinem Heimatland waren die ausländischen Lebenshaltungskosten nicht bewusst, sodass das zugesprochene Stipendium völlig unzureichend war. Als Ausländerin war es seiner Frau verwehrt, eine Arbeitsstelle anzunehmen. Deshalb nahm das Ehepaar einen Untermieter auf, um sich die Wohnungskosten zu teilen. Darüber hinaus nahm der Student zwei Lehraufträge an, wenngleich er damit seine Immatrikulation als Vollzeitstudent aufs Spiel setzte. Sie lebten sehr sparsam und bescheiden, doch keine dieser Maßnahmen konnte verhindern, dass sie sich Geld leihen mussten, um zu überleben. Schließlich schloss der Doktorand sein Studium ab und kehrte in seine Heimat zurück. Eine Wohnung zu unterhalten, ein Auto zu kaufen und seine Frau mit den mittlerweile zwei Kindern zu ernähren, war nicht leicht. Es gab keine Möglichkeit, das Darlehen zurückzuzahlen und nun, als das Studium abgeschlossen war, wurden die Zinszahlungen immer höher. Die einzig denkbare Lösung war, sich mehr Geld zu leihen, um die Zinsen zu bezahlen!

Kommt dir das bekannt vor? Ich bin mit dieser Situation äußerst vertraut, weil ich eben dieser Doktorand war. Kurzum, meine Familie war total überschuldet.

Manche Schulden sind unvermeidbar und lassen sich sogar rechtfertigen. Die Situation, in der wir uns befanden, konnte man möglicherweise so einordnen. Wir gerieten in Schulden, obwohl wir alles versucht hatten, um dies zu vermeiden. Und auf jeden Fall hatten wir sie auf ein Minimum begrenzt. Der Grund für unsere Schulden war ebenfalls ein guter – Bildung. Es war auch zu erwarten, dass wir mit meinem höheren Bildungsabschluss die Schulden recht einfach zurückzahlen können würden.

Vielleicht befindest du dich heute in einer ähnlichen Situation wie ich damals. Falls du dir über Schulden Gedanken machst – sei es, weil du deine eigenen Schulden abbauen willst, weil du in Erfahrung bringen möchtest, wie man sie vermeidet, oder weil du anderen helfen willst, die verschuldet sind –, dann ist dieses Büchlein für dich gedacht.

In diesem Büchlein werde ich durchweg davon ausgehen, dass du ein Nachfolger Jesu Christi bist, der sich an die finanziellen Prinzipien, die in der Bibel dargelegt werden, halten möchte. Doch möglicherweise bist du kein Nachfolger Christi, möchtest aber gerne einer werden. Als der Apostel Paulus gefragt wurde, was man tun muss, um gerettet zu werden, antwortete er:

Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du und dein Haus! (Apg 16,31)

Es ist unmöglich, an Jesus Christus zu glauben, ohne den Grund anzuerkennen, warum er gekommen ist.

Unsere Beziehung mit Gott ist zerrüttet, weil wir Sünder sind. Da Gott heilig ist, muss unsere Sünde bestraft werden. Doch Gott liebt Sünder. Deshalb sandte er seinen Sohn, den Herrn Jesus Christus. Dieser nahm unseren Platz ein und nahm die Strafe, die wir verdient hatten, auf sich, als er am Kreuz starb. Drei Tage später erstand Jesus Christus vom Grab auf als Beweis dafür, dass er derjenige ist, für den er sich ausgegeben hatte und dass die Schuld des Menschen völlig beglichen worden war. Gott befiehlt uns Sündern nun, Buße zu tun und an Christus zu glauben. Wenn wir uns Christus zuwenden, um gerettet zu werden und um Vergebung unserer Sünden zu empfangen, werden wir mit Gott versöhnt (Röm 5,10) und wir beginnen ein neues Leben, worin der Heilige Geist uns befähigt, Gott selbst inmitten der Widrigkeiten des Lebens zu verherrlichen – selbst auf diesem langen und schweren Weg, den wir gehen müssen, um aus den Schulden herauszukommen.