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Taschenhilfe #5 – Ich lebe mit einer tödlichen Krankheit

Taschenhilfe #5 – Ich lebe mit einer tödlichen Krankheit

Reggie Weems

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Autor: Reggie Weems
Titel: Ich lebe mit einer tödlichen Krankheit
Originaltitel: Help! I’m Living With Terminal Illness
Paperback, 76 Seiten
EBTC, 1. Auflage 06/2019

Taschenhilfe #5 – Ich lebe mit einer tödlichen Krankheit

Beschreibung

Es fällt uns schwer, dem Tod ins Auge zu blicken, und die Diagnose einer tödlichen Krankheit kann uns tief erschüttern. Dennoch hat jedes Leben ein Ablaufdatum. Dieses Buch ist mit einem Hirtenherz geschrieben und richtet sich an alle, die eine solche Diagnose bekommen haben sowie deren Angehörige und Freunde. Es gibt praktische Ratschläge, geistlichen Trost und – das ist am wichtigsten – eine ewige Hoffnung, die kein Sterbeprozess schmälern und kein Tod auslöschen kann.

Reggie Weems (DMin, PhD) ist seit 1991 der leitende Pastor der Heritage Baptist Church in Johnson City, Tennessee (USA). Im Alter von 17 Jahren bekehrte er sich zu Jesus Christus und heiratete seine Jugendliebe. Mittlerweile haben sie drei Kinder und neun Enkelkinder.

Mehr Informationen zu dieser Serie unter taschenhilfe.de

Inhaltsverzeichnis

Einleitung 

1. Leben und Tod sind eine sehr persönliche Angelegenheit

2. Verstehen, warum wir sterben

3. Die Grundlage der Hoffnung 

4. Mit Hoffnung leiden

Schlussfolgerung

Schritte in der Anwendung

Weiterführende Ressourcen

Leseprobe

Einleitung

Ich begann mit dem Schreiben dieses Büchleins in derselben Woche, in der Jenny in den Nordosten von Tennessee zurückkehrte, nachdem sie aus einem medizinischen Testprogramm in Florida entlassen worden war. Ihre Teilnahme an dem Test hing davon ab, wie ihr Krebs auf die Behandlung reagieren würde, sodass ihre Entlassung aus dem Programm all das aussagte, was sich nicht in Worte fassen ließ und was viele Herzen einfach nicht wahrhaben wollten. Weniger als eine Woche, nachdem meine Frau und ich sie zusammen mit mehreren Freunden am Flughafen zuhause willkommen hießen, starb Jenny.

Fünf Jahre zuvor wurde bei Jenny Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert; sie hatte Chemotherapie, chirurgische Eingriffe und mehrere klinische Tests über sich ergehen lassen, in dem Bemühen, die Auswirkungen dessen, was sich in ihrem Fall als nicht operierbare Krankheit erwies, zu vermindern. Doch ihre Reaktionen und die ihres Mannes Stan auf Gottes Handeln und Timing bestärkten jeden, der zum Zeuge des Leidenswegs der beiden wurde, in dem Wissen, dass Gottes Gnade ausreicht. Beide kannten die Wahrheit der folgenden Worte:

„Meines Vaters Weg mag sich drehen und winden,
mein Herz mag pochen und beben,
doch meine Seele kann Gewissheit finden:
Bei ihm kann’s keinen Fehler geben.
Meine gehegten Pläne wohl vereitelt,
die Hoffnung fürs Diesseits mag schwinden,
doch vertraue ich dem Herrn, der leitet,
denn er lässt mich die Zuflucht finden.
So dunkel auch mag sein die Nacht,
das Tageslicht in weiter Fern’,
weil mein Herr und Gott keine Fehler macht,
vertraue ich ihm gern.

So viel entzieht sich meiner Sicht,
mein Augenlicht ist trübe,
doch er ist meine Zuversicht,
egal, was ich noch erlebe.
Denn nach und nach der Dunst sich hebt
zu Bergen macht er Täler,
wenngleich viel Dunkelheit ich hab’ erlebt,
er macht doch keine Fehler!“

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man das Thema „unheilbare Krankheit“ angehen könnte. Der Titel dieses Büchleins sagt viel über meine persönliche Perspektive in Bezug auf das Leben und Sterben aus und wie ich plane, das Problem einer tödlichen Krankheit anzugehen. Er lautet nicht, Ich sterbe an einer tödlichen Krankheit, sondern Ich lebe mit einer tödlichen Krankheit. Diese Perspektive ist, glaube ich, für jeden hilfreich, der an einer unheilbaren Krankheit leidet, oder der jemanden hat, der ihm nahesteht und an einer solchen Krankheit leidet. Ich hoffe, eine jegliche Person, die sich im Sterben befindet bzw. den Angehörigen oder Freund einer solchen Person, mit der einen Hoffnung zu ermutigen, die der Sterbensprozess nicht vermindern und der Tod selbst nicht auslöschen können.

John Wesley, ein Prediger des 18. Jahrhunderts, sagte einmal, „Unsere Leute sterben gut, weil sie gut leben“. Jenny lebte und starb mit Anmut, Würde, Glaube und Freude. Falls sie Zeit und Gelegenheit dazu gehabt hätten, hätten Stan und Jenny dieses Büchlein selbst schreiben können. In liebevoller Erinnerung möchte ich dieses Büchlein Stan und Jenny widmen.

Download komplette Leseprobe als PDF

Buch: Taschenhilfe #5 – Ich lebe mit einer tödlichen Krankheit

ISBN: 9783947196555